title: Hierusalem basilica Sessoriani
Der Basilikabau lag in der Nähe des Palatiums der Kaiserin Helena und war eine Stiftung von Konstantin, der später S. Crucis in Hierusalem genannt wurde. Der Name erklärt sich aus einer Reliquie vom Kreuz, die die Kaiserin der Legende nach bei ihrer Pilgerfahrt ins heilige Land gefunden habe. In der gefälschten Synode des Xystus, Teil der sogenannten Symmachianischen Fälschungen, auf der Victorius wegen des falschen Osterdatums des 22. April gebannt wird, war der Tagungsort ebenfalls Sessoriana. (Wirbelauer, 271, 98)
Literatur hierzu: C. Piétri, Roma christiana: Recherches sur l’église de Rome, son organisation, sa politique, son idéologie de Miltiade à Sixte III (311-440), (Rome, 1976), S. 14 n. 2, 92, die Kirche gehörte zum Besitz des kaiserlichen Patrimoniums und deswegen habe Theoderich darüber verfügen können