causam quae agitur si mihi visum fuisset aus iustitiam habuisset, ut ego debuissem audire, cum proceribus palatii mei potueram tractare et iudicare
Girardet (Gericht über den Bischof von Rom, Ein Problem der kirchlichen und der staatlichen Justiz in der Spätantike (4.-6. Jahrhundert) in: Giradet (Hg.), Kaisertum, Religionspolitik und das Recht von Staat und Kirche in der Spätantike, 480) hält diese Aussage des Theoderich für einen Beleg, dass Theoderich grundsätzlich die Ansicht vertrat, dass er das Urteil über Symmachus allein mit seinen Beratern hätte sprechen können, wenn er es gewollt hätte. Diese Sichtweise würde von der Idee der Petition eines Konzils unter Damasus von 378 abweichen, die vorgesehen hat, dass dem Urteil durch den Herrscher eine Beratung der Bischöfe vorhergeht. (Synodalpetition, (ed.) Zelzer, 197, 139-149)